Wenn der Strom ausfällt – was bedeutet das für eine Verwaltung?

Montag, 23. Februar 2026 | Wissenswertes

Stromausfälle entstehen nicht aus dem Nichts. Die heutigen Stromnetze sind komplexe, hochvernetzte Systeme und unterliegen unterschiedlichen Störfaktoren. Netzüberlastungen, schwankende Stromeinspeisungen, extreme Umwelteinflüsse wie Starkregen oder Eislast auf Leitungen sowie politisch oder hybrid motivierte Angriffe können zu Netzunterbrechungen führen. Auch externe Störungen durch Drittstaaten werden im sicherheitspolitischen Kontext zunehmend berücksichtigt.

In den Medien wird in diesem Zusammenhang häufig von einem „Blackout“ gesprochen. Gemeint ist damit ein großflächiger, überregionaler und länger andauernder Ausfall des Stromverbundnetzes. Für Kommunen und Verwaltungen ist jedoch ein anderer Begriff entscheidend: der „Schwarzfall“. Er beschreibt die Situation, in der eine Verwaltung ohne externe Stromversorgung weiterarbeiten muss. Ein Schwarzfall kann durch einen Blackout ausgelöst werden, ebenso aber durch einen regional begrenzten Stromausfall.

Der Unterschied ist wesentlich:
Der Blackout bezeichnet das Ereignis im Stromnetz.
Der Schwarzfall beschreibt den organisatorischen Zustand innerhalb der Verwaltung.

Arbeitsfähigkeit im Schwarzfall
Fällt die Stromversorgung über einen längeren Zeitraum aus, muss das Rathaus in seiner Funktion als Katastrophenstabsstelle weiterhin handlungsfähig bleiben. Es dient als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger und koordiniert notwendige Maßnahmen.

Ob dies gelingt, hängt maßgeblich von der vorhandenen Daten- und Telekommunikationstechnik ab. Notstrom allein gewährleistet noch keine Handlungsfähigkeit. Entscheidend ist, welche Systeme priorisiert sind, wie Kommunikationswege abgesichert wurden und welche Abhängigkeiten zwischen einzelnen technischen Komponenten bestehen.

Erfahrungen aus der Praxis
Im Rahmen unserer Tätigkeit für öffentliche Auftraggeber haben wir wiederholt festgestellt, dass in vielen Verwaltungen Schwachstellen in der Kommunikationsinfrastruktur bestehen. Diese bleiben im Alltagsbetrieb häufig unbemerkt und werden erst im Krisenfall sichtbar.

Wir unterstützen Verwaltungen bei der strukturierten Analyse ihrer bestehenden Systeme und bei der Identifikation möglicher Risiken. Ziel ist eine realistische Bewertung der aktuellen Situation sowie die Ableitung konkreter Maßnahmen.

Unsere Leistungen umfassen unter anderem:

  • Analyse der vorhandenen Daten- und Telekommunikationstechnik
  • Schwachstellenbewertung vor Ort durch zertifizierte Risikoberater
  • Dokumentation der Ergebnisse in einem nachvollziehbaren Bericht
  • Technische Empfehlungen zur Verbesserung der Ausfallsicherheit
  • Kostenschätzung möglicher Maßnahmen
  • Vorstellung der Ergebnisse vor der Verwaltungsleitung

Auch in diesem Jahr unterstützen wir interessierte und verantwortungsvolle Verwaltungen mit unserer langjährigen Erfahrung bei der Analyse und Bewertung ihrer bestehenden Strukturen. Die Beauftragung ist dabei sowohl zum Festpreis als auch erfolgsbezogen möglich.

Seit über 20 Jahren sind wir für öffentliche Auftraggeber tätig und kennen die technischen sowie organisatorischen Anforderungen im Krisenfall aus der Praxis. Ein erstes Informations- und Beratungsgespräch bieten wir selbstverständlich kostenfrei an.

Melden Sie sich gern bei uns:
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